Zwei-Ernährer-Modell in Schweden
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Seit den 70er Jahren verfolgt Schweden eine Familienpolitik, die das „Zwei-Ernährer-Modell“ zur Grundlage hat, und darauf hinwirkt, beide Elternteile bei gleichzeitiger Betreuung ihrer Kinder in den Arbeitsmarkt zu (re)integrieren. Im Gegensatz zu Ehegattensplitting und festgesetzten Pauschalbezügen, die eher die traditionelle Rollenverteilung (Mann als Brotverdiener) unterstützten, verfolgt Schweden mittels einkommensbezogenem Elterngeld eine höhere Beteiligung der Väter bei der Kinderbetreuung sowie eine höhere Erwerbsquote von Müttern und somit ein insgesamt egalitäreres Gesellschaftsmodell.
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