Sockelarbeitslosigkeit

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Die Tatsache, dass Menschen keiner Erwerbstätigkeit nachgehen, kann viele Ursachen haben. Mit dem folgenden Text wird ein Teilaspekt dieser Problematik knapp erläutert und seine Unterscheidung bezüglich anderer Perspektiven und Gründe für das Zustandekommen von Arbeitslosigkeit kurz erklärt.


Inhaltsverzeichnis

Kurzbeschreibung

Unter dem Begriff Sockelarbeitslosigkeit versteht man die Existenz eines festen Prozentsatzes der Bevölkerung, der dauerhaft ohne Beschäftigung ist und sein wird. Die Personengruppe, die man mit diesem Wort zusammenfasst, ist auch bei guter wirtschaftlicher Konjunktur und unter anderen günstigen gesellschaftlichen Bedingungen arbeitslos. Ein häufig verwendetes Synonym für Sockelarbeitslosigkeit ist der Begriff Bodensatzarbeitslosigkeit.


Ursachen

Die dauerhafte Arbeitslosigkeit kann verschiedene Ursachen haben. Mangelnde berufliche Qualifikation oder gesundheitliche Einschränkungen können Gründe sein; ebenso hohes Alter der arbeitsfähigen Personen, das auf Seiten der Unternehmen gegen eine Einstellung spricht, oder die Tatsache, dass nicht jede Tätigkeit von jedem Arbeitssuchenden angenommen wird.


Zu unterscheidende andere Formen von Arbeitslosigkeit

Abzugrenzen ist der Begriff von den folgenden, häufig temporären Arten von Arbeitslosigkeit:

Friktionelle Arbeitslosigkeit

Diese Bezeichnung bezieht sich auf die zwischen Jobwechseln entstehende Übergangszeit ohne Beschäftigung.

Saisonale Arbeitslosigkeit

Der Begriff fasst das zyklische Auftreten von Arbeitslosigkeit aufgrund klimatischer Veränderungen zusammen.

Konjunkturelle Arbeitslosigkeit

Sie ergibt sich aus Entlassungen aufgrund schlechter Wirtschaftskonjunktur, wird aber durch das folgende Wirtschaftshoch wieder reduziert.

Strukturelle Arbeitslosigkeit

Sie entsteht dagegen als Folge verschieden begründeter Strukturkrisen, ein Beispiel hierfür wäre technologische Arbeitslosigkeit, also durch technischen Fortschritt und Automation bedingte Arbeitslosigkeit.


Persönliches Statement: Handlungsbedarf zur Prävention durch Schulen, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft

Als besondere Verantwortung der Berufsorientierung im Fach Arbeitslehre sollte die optimale Vorbereitung und Motivation der Schüler bezüglich der Findung eines späteren Berufs verstanden werden, um wenigstens den Prozentsatz der Menschen, die aufgrund mangelnder Qualifizierung dauerhaft arbeitslos sind, möglichst gering zu halten.


Zur Verantwortung von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft, um die Sockelarbeitslosigkeit zu verringern, gehört beispielsweise die Aufgabe, ausreichend Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Einschränkungen (z.B. gesundheitlicher Natur) zu schaffen.


Verwendete Quellen

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Persönliche Werkzeuge