Partnerschaft Schule und Betrieb
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Partnerschaft Schule und Betrieb
Partnerschaft Schule und Betrieb ist ein Projekt, in dem eine Schule und ein einzelner Betrieb zusammenarbeiten.
Durch die konkrete Kooperation von Schule und Betrieb verringert sich die Distanz zwischen Schule und Wirtschaft. Die Schülerinnen und Schüler wissen über die speziellen Tätigkeiten und Anforderungen des Partners bescheid.
Das spezielle Wissen des Betriebes wird den Schülerinnen und Schülern oder aber den Lehrerinnen und Lehrern vermittelt. Formen dieser Wissensvermittlung sind beispielsweise Schülerpraktika oder Lehrerfortbildungen im Partnerschaftsunternehmen.
Es existieren meist Mittler zwischen Schule und Betrieb beispielsweise die IHK Berlin und HWK Berlin. Die Mittler begleiten die Partner inhaltlich und formal, fördern den Erfahrungsaustausch und vernetzen die einzelnen Kooperationspartner miteinander. Auf Diese Art und Weise unterstützen sie die Partnerschaften zwischen Schule und Betrieben.
Ursache und Entstehung von Partnerschaften
Unqualifizierte Jobs verdrängen mehr und mehr wissensgestützte Berufe. Den Schülerinnen und Schülern nützt Wissen allein nicht immer. Sie müssen auch wissen wie und wo man das erworbene Wissen anwendet. So kann eine lebendige Partnerschaft zwischen Schule und Betrieb ihriges dazu tun und die Schülerinnen und Schüler gelangen auf diesem Wege zu mehr Selbstständigkeit, Bindungsfähigkeit, Unternehmungsgeist und Verantwortungsbereitschaft. [1]
Ablauf der Partnerschaft
Durch eine Kooperation zwischen Schule und Betrieb erfahren beide Seiten eine Steigerung der eigenen Qualität und Leistung. Die Kooperationsform richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen beider Partner aus. Zu Beginn findet eine Kontaktaufnahme statt. Die Schule und das Unternehmen präsentieren sich gegenseitig und legen ihre Erwartungen offen dar. Anschließend informieren und entscheiden schulische und betriebliche Führungsgremien über die mögliche Zusammenarbeit. Ist eine Entscheidung gefallen, werden die gemeinsamen Ziele festgelegt. Zudem schließen beide Partner einen Kooperationsvertrag miteinander, über die Dauer, Ziele, Maßnahmen und die Verantwortlichen ab. Danach planen die Kooperationspartner gemeinsame Aktionen und führen diese anschließend durch. Folgend finden regelmäßige Evaluationen statt. Als ein Resultat der Kooperation zwischen Schule und Betrieb entspringen beispielsweise gemeinsame Produkte und Arbeit in der Öffentlichkeit. [2]
Vorteile für die Schulen
- Die Schule findet einen Zugang zu Informationen zum Wirtschaftsgeschehen. Die Partnerschaft ermöglicht den Schülerinnen und Schülern und Lehrerinnen und Lehrern einen direkten Einblick in die Anforderungen einer betrieblichen Wirklichkeit, die Unternehmen an sich und ihre Geschäftsfelder, Probleme und Leistungsangebote kennen zu lernen. Folglich kommt ein differenziertes Bild der Wirtschaft vor Ort und ausgeprägtes Verständnis für Fragen aus dem Themenbereich Wirtschaft zum tragen.
- Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer lernen an außerschulischen Lernorten. Es ist demnach ein Lernen möglich, welches stark praxis- und handlungsorientiert ausgerichtet ist. Mittels Betriebserkundungen und Betriebspraktika, hierbei erfolgt also die Unterstützung des Betriebes, kann der Unterricht realitätsnah und lebendig erlebt werden.
- Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Berufsorientierung gestärkt.Aufgrund der vielen Vernetzungen zwischen Unternehmen und Schulalltag wie beispielsweise dem Verwenden von Materialien, Daten und Fakten des Betriebes im Unterricht, Erkundungen und Gesprächen finden sich die Schülerinnen und Schüler fortwährend mit der Berufswelt und im Zuge dessen mit Möglichkeiten für ihre eigene Studien- und Berufswahl konfrontiert.
- Die Schule definiert über die Partnerschaft ihr Schulprofil.Durch die komplexen Entwicklungen in Gesellschaft und Wirtschaft sollte sich Schule dahin gehend orientieren und die Veränderungen berücksichtigen, indem sie auf grundlegende sowie individuelle Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler setzt und diese auf der Grundlage eines handlungsorientierten und praxisnahem Umfeld fordert und fördert.
- Die Schülerinnen und Schüler erfahren eine Stärkung der individuellen Lernfähigkeit und des selbst gesteuerten Lernens. Durch die bereits oben schon erwähnten Betriebspraktika, welche den Unterricht und das vermittelte Wissensspektrum ungemein erweitern und individuelle Neigung oftmals erst zum Vorschein bringen.
- Zudem bilden sich weitere Softkills und Schlüsselqualifikationen aus. [3]
Vorteile für die Unternehmen/Betriebe
- Die Unternehmen können mit der Partnerschaft Nachwuchs werben und entwickeln. Durch den direkten Kontakt kann Interesse geweckt und der eventuelle Nachwuchs kennen gelernt und auch gefördert werden. So ist dem Unternehmen der Zugang zur Schule auf Lange Sicht gesichert und im besten Falle qualifizierte und interessierte Schülerinnen und Schüler, welche einen optimalen Nachwuchs darstellen.
- Gleichzeitig verbessert sich das Image des Betriebes. Durch die Partnerschaft tritt das Unternehmen in eine breite Öffentlichkeitsschicht ein und kann sich dort einer angemessen Selbst- und Produktdarstellung widmen. Zudem zeigt es sich gesellschaftspolitisch verantwortlich und engagiert. Somit ist eine Partnerschaft für das Unternehmen eine Zukunftsinvestition.
- Das Unternehmen kann einen gewissen Einfluss auf die Qualität der Schule nehmen. Durch die gemeinsamen Projekte ist dem Unternehmen Einblick in die Schulwelt und hinter deren Kulissen gegoten. Ein aktueller Stand der Dinge kann erfasst und daraus resultierenden neuen Ideen und Möglichkeiten bezüglich der beruflichen Bildung eingebracht werden. [4]
Kooperationsmaßnahmen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Betrieb auszufüllen. Beispielsweise wären Tage der offenen Tür, Gespräche und Exkursionen, Schüler- und Lehrerpraktika und gemeinsame Projekte denkbar. Die einzelnen Maßnahmen einer jeden Partnerschaft sollten stets individuell bestimmt werden. Das ist ein wichtiger Aspekt aufgrund der unterschiedlichen Schulformen und Jahrgangsstufen und der unternehmensspezifischen Möglichkeiten. [5]
Beispiele für geschlossene Partnerschaften in Berlin
über die Initiative des Handwerks(HWK) für Partnerschaften zwischen Schule und Betrieben [6]:
- Auto-Elektrik Günter Holtz GmbH - Elisabeth- OS
- Alustahl Kostyra GmbH - Reinhold-Burger-Schule
- Brands & Söhne oHG - Dag-Hammarskjöld-OS
- Raumausstatter Geisler - Kopernikus OS
- Konditorei Buchwalder - Loschmidt Schule
über die Initiative der Industrie und Handelskammer(IHK) für Partnerschaften zwischen Schule und Betrieben:
siehe: http://www.berlin.ihk24.de/produktmarken/aus_und_weiterbildung/anlagen/Anlagen_Schulpolitik/news.jsp [7]
weitere interessante Links zum Thema und Stöbern
- http://www.wissensschule.de/pages/Schule_innovativ/Schulmanagement/Profilbildung/4/122/de/SchuleimBetrieb.php
- http://www.bildungswerk-nrw.de/PDF/SH26.PDF
speziell Berlin betreffende Links zum Thema
- http://www.berlin.de/ba-charlottenburg-wilmersdorf/extra/bvv/drucksachen/02/02368.html
- http://www.berlin.de/ba-neukoelln/presse/archiv/20031111.16457.html
- http://www.unternehmen-schule.de/KSWPortal/organisation/berlin
- http://berlinerglas.com/htdocs_de/aktuelles/kooperation.html
- http://arche.archenhold.de/index.php?option=com_content&task=view&id=33&Itemid=78
- http://www.fbh-berlin.de/deutsch/pres/2005/FBH_PM_Schulpartnerschaft.pdf
- http://www.diesterweg.cidsnet.de/conpresso/schule/detail.php?nr=104&kategorie=schule
- http://www.schule.de/schulen/scholl/schulprofil/tagesspiegel/vereinbarung.htm
Literatur zum Thema
- Beck, H. (1993): Schlüsselqualifikationen. Bildung im Wandel. Winklers Verlag: Darmstadt (S. 17-18))
- Studienkreis Schule Wirtschaft Nordrhein- Westfalen/ Redaktion: Beate Gathen/Dr. Gudrun Ramthun (2004):
LERNORTKOOPERATIONEN – Kooperationen zwischen Schulen und Unternehmen - Sonderreihe Heft 26 (ISSN 0179-6763)
Quellen
- ↑ Vgl. http://www.olov.inbas.com/praxisbeispiele/002_partnerschaft_schule_betrieb.html
- ↑ Vgl. Prof. Dr. Schöne, R. (2003): Partnerschaften Schule - Unternehmen. PrintService an der Technischen Universität Chemnitz. 1. Auflage
- ↑ Vgl. Prof. Dr. Schöne, R. (2003): Partnerschaften Schule - Unternehmen. PrintService an der Technischen Universität Chemnitz. 1. Auflage
- ↑ Vgl. Prof. Dr. Schöne, R. (2003): Partnerschaften Schule - Unternehmen. PrintService an der Technischen Universität Chemnitz. 1. Auflage
- ↑ Vgl. Prof. Dr. Schöne, R. (2003): Partnerschaften Schule - Unternehmen. PrintService an der Technischen Universität Chemnitz. 1. Auflage
- ↑ http://www.hwk-berlin.de/bildung/projekte-kooperationen/kooperation-mit-schulen.html
- ↑ http://www.berlin.ihk24.de/produktmarken/aus_und_weiterbildung/bildungspolitik/haupt.jsp
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- --Kristina Köhnlein: Dieser Artikel ist sehr gut. Verbesserungsmöglichkeiten: Einleitungssatz, vollständige Angaben der Internetquellen und eindeutigere Trennung von fremder und eigener Position.

