Kognitivismus
Aus ArbeitslehreWiki
Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Kognitivismus ist eine psychologische Theorie, die sich mit den Lernprozessen im Gehirn von Individuen beschäftigt.
Sie entwickelte sich in den 60er Jahren des 20. Jhd. in Abgrenzung zum Behaviorismus. Kognitivistische Lerntheorien gehen davon aus, dass Lernen durch Prozesse und Zustände beeinflusst wird, die zwischen Reiz und Reaktion liegen. Die innerpsychischen Vorgänge werden als Informationsverarbeitungsprozesse betrachtet, mit denen sich Vorgänge wie Auffassung, Lernen, Planung, Einsicht und Entscheidungen erklären lassen. Der Mensch wird dabei als ein selbstgesteuertes Wesen aufgefasst, das durch kognitive Denk- und Verstehensprozesse lernt und die über die Sinnesorgane wahrgenommenen Reize selbstständig und aktiv verarbeitet.

