Haushaltsführung

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Haushaltsführung

Um die eigene Familie zu erhalten, hat es sich die Haushaltsführung zum Ziel gesetzt, mit den verfügbaren Ressourcen und Mitteln, die best mögliche Lebensqualität zu erlangen. Dieser Prozess ist jedoch nicht immer leicht, denn ...die Führung eines Haushaltes ist eine der schwierigsten, verantwortungsvollsten und gesellschaftspolitisch bedeutsamsten Aufgaben...[1] Hier wird die so oft zitierte Formel, „ Auskommen mit dem Einkommen“ verwendet, welche verdeutlichen soll, dass man mit den gegebenen Mitteln auskommen und versuchen muss seinen Lebensalltag damit zu beschreiten. Oft leben Menschen über Ihren Lebensstandart hinaus und überschreiten die Grenzen der zur Verfügung stehenden Mitteln, was dann meistens in die Schuldenfalle führt. Die Haushaltsführung versucht dies nun durch Haushaltsmanagement und haushalts-wirtschaftlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, also optimaler Haushaltsführung, zu beseitigen bzw. das die Führung eines Haushalts mit bestmöglicher Lebensqualität zusichern. Hierbei spielt das Familiennetzwerk, Verwandte, Bekannte, Freunde, Nachbarn und Beratungsstellen usw. von großer Bedeutung. Weiterhin darf der Blick auf die aktuelle Lebenslage, Bildungsstand, vorhandenen Ressourcen und dem Umfeld nicht vernachlässigt werden, denn meist lassen die Finanziellen Möglichkeiten, beispielsweise eine gute und ausgewogene Ernährung nicht immer zu. Man spricht hierbei von haushaltsorientierten Dimensionen, bei der es um die Qualität von Humanressourcen (haushälterischen Kompetenz- und Bildungsstand) und den tatsächlichen Einsatz (Haus- und Familienarbeit) geht. Aus dieser Betrachtungsweise lässt sich erkennen, dass prekäre Lebenslagen oft Ergebnisse aus Haushalten sind, in denen es an Zeit, Kenntnisse, Fähigkeiten und Kompetenzen fehlt, um einen qualitätsvollen und bedarfsdeckende Haushaltsführung zu führen[2]. ES geh in der Haushaltsführung vorrangig um die Bedarfsdeckung aller im Haushalt lebenden Menschen. Das oberste Ziel ist es, mit verfügbaren Mitteln eine möglichst optimale Lebensqualität zu realisieren[3]. Hierbei stehen die Haushalte in einem Wechselverhältnis zur Gesellschaft, denn sie sind Nutzer, Konsument, Mitgestalter und Produzent zugleich. Neben dem verfügbaren Einkommen und der Zeit, sind auch andere Kompetenzen für den Haushalt wichtig. Unter verfügbaren Einkommen versteht man alle Einnahmen eines Privathaushaltes, wobei weniger das Bruttogehalt von Bedeutung ist, sondern eher das was an Konsum oder eventuellen Ersparnissen übrig bleibt. Zum Bezug auf die Kompetenzen veröffentlichte Methfessel zu dieser Thematik 4 Leidbilder, nach welchen Faktoren man Haushaltsführung abgrenzen könne.

  • <>Haushaltsführung nach (natur-)wissenschaftliche Erkenntnisse
  • <>Haushaltsführung als Nutzenmaximierung
  • <>Haushaltsführung in komplexen Bezügen und gesellschaftlicher Verantwortung.
  • <>Haushaltsführung in subjektiver Sinngebung ein.

Allgemein

Unter gute Haushaltsführung ist nicht allein die Anzahl oder Größe von vorhandenen Mitteln bzw. Ressourcen zu verstehen, denn nicht immer diejenigen, die viel haben, leisten eine gute Haushaltsführung. Doch auch die Orientierung zu Beziehungen, also Familie und Freunden bildet noch lange keine gute Haushaltsführung. Erst der Mix aus allen Faktoren und die Bedarfsdeckung, sowie die Kompetenzen der Haushaltsangehörigen und deren Aktivitäten, führen im Haushaltsmanagement zu einer optimalen Umsetzung [4]

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