Hausfamilien
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Als Hausfamilien werden mehrere Generationen eines Familienverbandes bezeichnet, die im selben Haus, jedoch in separaten Wohnungen, leben. Ein ähnlicher Haushaltstyp ist der Mehrgenerationenhaushalt.
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Verbreitung
Im Jahr 2003 waren 6,9 % aller Haushalte Hausfamilien. In diesen lebten 13,1 % der Bevölkerung.[1] Diese Art von Familienhaushalten ist in kleinen Gemeinden mehr verbreitet, als in den Mittel- und Großstädten. Besonders im traditionellen Milieu gibt es Hausfamilien mit starker Verwandtenorientierung. Oft existiert eine konfessionale Bindung oder eine konservative politische Orientierung.[2]
Vernetzung innerhalb der Hausfamilien
Auch wenn die meisten Teilhaushalte über eine eigene infrastrukturelle Ausstattung der Wohnung verfügen, machen sich Vernetzungen innerhalb der Hausfamilie bemerkbar. Diese gemeinsamen Unternehmungen treten vor allem bei den Mahlzeiten und der Freizeitgestaltung auf. Zudem kommt, dass untereinander auch Hilfe geleistet wird. Daher können Hausfamilien als eine Mischform bezeichnet werden. Denn es herrschen eine halb individualisierte Lebensform und eine gewisse Abhängigkeit der Familienmitglieder.[3]
Zusammenleben mit Verwandten
Vorrangig wirtschaftliche Gründe werden genannt, wenn man Mitglieder einer Hausfamilie fragt, weshalb sie in einem solchen Haushalt leben. Trotzdem bezeichnen fast alle der Befragten das Zusammenleben mit den Verwandten als sehr gut oder gut. Jediglich 5 % finden, dass das Leben in der Hausfamilie ungenügend oder mangelhaft ist.[4]
Quellen
- ↑ Fuchs, Marek (2003), Hausfamilien. Nähe und Distanz in unilokalen Mehrgenerationenkontexten.
- ↑ Peuckert, Rüdiger (2005), Familienformen im sozialen Wandel.
- ↑ Peuckert, Rüdiger (2005), Familienformen im sozialen Wandel.
- ↑ Peuckert, Rüdiger (2005), Familienformen im sozialen Wandel.

