Bundesinstitut für Berufsbildung

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Inhaltsverzeichnis

Geschichte/Entwicklung

Das BIBB ist das offizielle Kompetenzzentrum zur Erforschung und Weiterentwicklung der beruflichen Aus - und Weiterbildung in Deutschland. Es existiert als Institution seit 1970 und legitimiert sich durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG)aus dem selben Jahr. Zuletzt wurde es durch das BBiG vom 23.03.2005 aktualisiert.Seit 1999 ist dass Institut in Bonn am Robert Schumann Platz 3 ansässig. Rechtlich untersteht es dem Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF)ebenso wie andere langfristig und mittelfristig agierende Forschungsinstitute sowie Organisationen wie die "Leibniz-Gemeinschaft" oder die "Max Planck-Gesellschaft".Das BIBB wird als bundesunmittelbare Einrichtung aus Haushaltsmitteln des Bundes finanziert.


Bild:A12_bibb.jpg


Organisation

Das BIBB organisiert sich durch den Hauptausschuss und den Präsident. Der Hauptausschuss setzt sich zu jeweils gleichen Anteilen aus Arbeitgebern, Arbeitnehmern Bund und Ländern zusammen. Das Forschungsprogramm und den Haushalt des Bundesinstituts für Berufsbildung. Er berät die Bundesregierung in grundsätzlichen Fragen der Berufsbildung und gibt Empfehlungen und Stellungnahmen ab, um die Ordnung, den Ausbau, die Durchführung und die Weiterentwicklung der Berufsbildung zu fördern ausserdem nimmt er Stellung zum Entwurf des jährlichen Berufsbildungsberichts des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Präsident leitet das Institut und vertritt es nach außen.Das BIBB gliedert sich in vier Fachabteilungen mit 16 Arbeitsbereichen und eine Zentralabteilung. Zurzeit sind rund 500 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im BIBB beschäftigt.


Aufgabenbereiche

Die zentrale Aufgabe des BIBB ist es durch wissenschaftliches Forschen zur Entwicklung der Berufsbildung in Deutschland beizutragen. Neben dieser Sicherung wirtschaftlicher und beruflicher Zukunft und der Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit beruflicher Ausbildung in Deutschland gehören auch Beratungsaktivitäten die Identifizierung von Zukunftsaufgaben und der Qualifikations/Anforderungssicherung für Fachkräfte die in Deutschland maßgeblich auf dem System der dualen Ausbildung sowie die berufliche Weiterbildung basiert.Zusätzlich werden Innovationen in der nationalen wie internationalen Berufsbildung entwickelt.


Forschungs - und Arbeitsergebnisse richten sich:

1. in der Berufsbildungsplanung an Ministerien in Bund und Ländern sowie weitere an der Berufsbildungsplanung mitwirkende Behörden, Gremien und Ausschüsse,Arbeitgeber- und Arbeitnehmerorganisationen,Kammern und Fachverbände.

2. in der Berufsbildungspraxis an die für die Aus- und Weiterbildung zuständigen Stellen mit ihren Berufsbildungsausschüssen,das für die Aus- und Weiterbildung zuständige Fachpersonal in Betrieben,Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen sowie berufsbildenden Schulen,die Mitglieder von Prüfungsausschüssen, sowie Betriebs- und Personalräte in Betrieben, Bildungs- und Weiterbildungseinrichtungen sowie Verwaltungen.

3. an die Wissenschaftliche Fachöffentlichkeit, das heisst Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an Universitäten und Fachhochschulen (insbesondere Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Bildungssoziologie und -ökonomie sowie Arbeitsmarktforschung),Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen in außeruniversitären Forschungseinrichtungen.


Derzeit liegen die Forschungsschwerpunkte des BIBB vorallem

1.im Ausbildungsmarkt und Beschäftigungssystem (Obwohl der künftige Fachkräftebedarf wie auch der Stellenwert der Berufsbildung hoch eingeschätzt werden, ist das betriebliche Bildungsangebot in den letzten Jahren deutlich zurück gegangen. Denn die betriebliche Berufsausbildung reagiert äußerst sensibel auf Veränderungen im Beschäftigungssystem und auf dem Arbeitsmarkt. Dies führt nicht zuletzt dazu, dass viele Jugendliche - aus den verschiedensten Gründen - nicht in eine betriebliche Berufsausbildung einmünden, sondern zunächst an berufsvorbereitenden und / oder vollschulischen Bildungsmaßnahmen teilnehmen.)

2.in der Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung (Mit der Neugestaltung der Aus- und Fortbildungsordnungen in der letzten Dekade wurden veränderte Qualifikationsanforderungen in der beruflichen Bildung verankert und auf neue Beschäftigungsfelder hin zugeschnittene Berufsbilder geschaffen.)

3.im lebensbegleitenden Lernen, der Durchlässigkeit und Gleichwertigkeit aller Bildungswege (Die Europäische Kommission hat das "lebenslange Lernen" im Rahmen der Europäischen Beschäftigungsstrategie als jene zielgerichtete Lerntätigkeit definiert, die einer kontinuierlichen Verbesserung von Kenntnissen, Fähigkeiten und Kompetenzen dient. Lebensbegleitendes Lernen umfasst dabei formale, nicht-formale und informelle Lernaktivitäten.)

4.in der Berufsbildung für Jugendliche mit schlechten Startchancen (Ursachen hierfür sind der starke Rückgang an Ausbildungsplatzangeboten, fehlende oder niedrige Schulabschlüsse, Mängel im Bildungsniveau eines Teils der Jugendlichen sowie gestiegene Anforderungen bei den meisten Ausbildungsberufen. Darüber hinaus zeigt sich, dass Jugendliche für ihre Orientierung in der Berufswelt und für ihre Berufswahl heute gezielte Unterstützung benötigen.) und

5.in der Internationalität der Berufsbildung (globale Wirtschaftsbeziehungen mit Blick auf die politischen Zielsetzungen der Europäischen Union ist die Beobachtung und Analyse der europäischen und internationalen Entwicklung in der Berufsbildung von zentraler Bedeutung.) --Butters 19:21, 28. Feb. 2008 (UTC)

Lehrende Statements der Lehrenden, Experten und Expertinnen zur Qualität:


  • --Kristina Köhnlein: Dieser Artikel muss hinsichtlich Zitation und Quellennachweise überarbeitet werden! Weitere Verbesserungsmöglichkeiten: Einleitungssatz, Verlinkungen und Kategorien, Einbettung in Arbeitslehre/Berufsorientierung.
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