Berufsbiographie Angela Merkel

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Beschreibung
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Angela Dorothea Merkel (geb. Kasner) wird am 17.Juni 1954 als erstes Kind eines Theologiestudenten und Lehrerin in Hamburg geboren. Am 22.November 2005 wird Angela Merkel zur Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Sie ist somit die erste Frau im Amt des Bundeskanzlers.


Inhaltsverzeichnis

Familiärer Hintergrund

Angela DorotheA Merkel ist das erste Kind von Horst und Herlinde Kasner. Ihr Vater studierte Theologie und die Mutter von Angela Merkel war Lehrerin. Kurz nach der Geburt von Angela, zog die Familie in die DDR. In Perleberg nahm Horst Kasner eine Stelle als Pfarrer bei der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg an. Im Jahre 1957 zog die Familie nach Templin. Horst Kasner war nun der Leiter des Pastoralkollegs in der Evangelischen Kirche. Angela Merkels Mutter war zwar Lehrerin, jedoch konnte sie in DDR ihr Beruf nicht ausüben. Die Tätigkeit im Schuldienst war allen Ehefrauen von Pfarrern in DDR verwehrt. 1957 kam Angela Merkels Bruder Marcus und 1964 ihre Schwester Irene auf die Welt.


Schule, Studium und Beruf

Schulzeit

Eingeschult wurde Angela Merkel im Jahre 1961 mit sechs Jahren an einer Polytechnischen Oberschule in Templin. In der Schule hatte sie immer sehr gute Noten. Mit einem Notendurchschnitt von 1,0 schließ sie die Schule ab. Mit ihrem Abiturzeugnis erhielt sie den Zugang zum Studium an einer Universität.


Beschreibung
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Studium

1973 zog Angela Merkel nach Leipzig. Im selben Jahr begann sie an der Karl-Marx-Universität ihr Physikstudium. Während ihres Pysikstudiums lernte sie ihren ersten Mann kennen und heiratete mit ihm am 3.September 1977. 1978 reichte A. Merkel ihr Diplomarbeit ein und schließte ihr Studium erfolgreich ab.


Berufsleben

Die Universität Leipzig hatte einen guten Ruf. Um ihre berufliche Zukunft brauchten sich die Absolventen der Universität Leipzig deshalb nicht zu sorgen. Angela Merkel wurde 1978 als Diplomphysikerin an der Akademie der Wissenschaften in Ost-Berlin aufgenommen. Sie zog mit ihrem damaligen Ehemann, der eine Dozentenstelle an der Humboldt-Universität bekam, nach Berlin. An der Akademie der Wissenschaften arbeitete sie im Zentralinstitut für phyikalische Chemie. Zu diesem Zeitpunkt zählte man ca. 600 Mitarbeiter im Zentralinstitut. Frauen waren in DDR zwar gleichberechtigt, jedoch wurden sie auch in den Naturwissenschaften meistens in Sekretariatspositionen beschäftigt. Angela Merkel war jahre Lang die einzige Frau unter den acht Grundlagenforschern in der Abteilung der Theoretischen Chemie. Im Jahre 1981 trennte sich Angela Merkel von Ulrich Merkel. Ein Jahr darauf folgte de Scheidung. Ihre Doktorarbeit über die Untersuchung des Mechanismus von Zerfallsreaktionen mit einfachem Bindungsbruch und Berechnung ihrer Geschwindigkeitskonstanten auf der Grundlage quantenchemischer und statistischer Methoden [1] reichte sie im Jahre 1986 ein. Es gab gewisse Voraussetzungen für den Erhalt des Doktorgrades. So mussten die Doktoranden eine Sprachprüfung bestehen, ihre Kenntnisse über den Marxismus-Leninismus unter Beweis stellen und ihre Doktorschrift präsentieren und verteidigen.[2]


1989 - 1990

1989 erfolgte Merkels Eintritt in die Partei des Demokratischen Aufbruchs und sie begann sich aktiv für die Partei zu engagieren. Kurz darauf wurde sie die Pressesprecherin der Partei. Bei den Volkskammerwahlen im März wurde DA geschlagen. In der Koalitionsregierung unter Lothar de Maizière übernimmt Merkel das Amt der stellvertretenden Regierungssprecherin der DDR. Kurz bevor sich OST-CDU und West-CDU vereinigen, tretet Merkel in die OST-CDU ein. Am zweiten Dezember, bei der ersten gesamtdeutschen Bundestagswahl, erhält die Koalition aus CDU/CSU und FDP ca. 54% der Stimmen. Angela Merkel wird in den Deutschen Bundestag gewählt.


1991 - 1998

Der erste Bundeskanzler des wiedervereinigten Republik Deutschlands wird Helmut Kohl. Währenddessen wurde Angela Merkel zur Bundesministerin für Frauen und Jugend ernannt. Am 23. November 1991 erfolgten die Wahlen für den Vorsitz des Landesverbandes, bei dem Angela Merkel und Ulf Fink kandidierten. Ulf Fink gewann die Wahlen. Einen Monat später im Dezember wird Angela Merkel zum stellvertretenden Parteivorsitzenden der CDU als Nahfolger von Maziere gewählt. Zwischen 1992 und 1993 ist sie der Vorsitzende im Evangelischen Arbeitskreis. 1994 wird Angela Merkel erneut Ministerin. Diesmal wird sie zur Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit ernannt. Angela Merkel veröffentlich 1997 ihr Buch Der Preis des Überlebens - Gedanken und Gespräche über zukünftige Aufgaben der Umweltpolitik. Am 7. November 1998 wird sie zur Generalsekretärin der CDU gewählt. Mit ihrem langjährigen Lebenspartner Joachim Sauer (Chemieprofessor) heiratet sie am 30.Dezemeber in Berlin.


1999 - 2004

Die Spendenaffäre wurde im November 1999 durch die Medien bekannt. Daraufhin forderte Merkel am 22. Dezember die Mitglieder der Partei auf, sich von Helmut Kohl zu lösen. Im April 2000 wird sie schließlich zu Parteivorsitzenden der CDU gewählt. Nach den Bundestagswahlen löst Merkel den bisherigen Oppositionsführer ab.


Kanzlerkandidatin

Von der CDU/CSU wird Angela Merkel am 30. Mai 2005 als Kanzlerkandidatin nominiert. Die vorgezogene Bundestagswahl war am 18. September 2005. Die CDU/CSU mit Merkel als Kandidatin erreichen 32,5 Prozent der Stimmen. Sie hatten zwar die Mehrheit aber nicht die absolute Mehrheit, welches ihr Wahlziel war. Somit musste eine Koalition her. Die SPD, CDU und CSU kommen zu der Vereinbarung, dass Merkel zur Kanzlerin gewählt werden soll. Eine Woche später folgen die Koalitionsverhandlungen. Am 22. September wird sie schließlich zur Kanzlerin gewählt.


Literatur

  • Jacqueline Boysen: Angela Merkel. 2. Auflage. Berlin 2005
  • Wolfgang Stock: Angela Merkel: eine politische Biographie. München 2005

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  • --Kristina Köhnlein: Dieser Artikel ist ok, muss aber überarbeitet werden hinsichtlich Zitation und Literaturnachweise. Weitere Verbesserungsmöglichkeiten bei Verlinkungen, Kategorien und Sprache.
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