Berufsbild Konstruktionmechaniker/ in
Aus ArbeitslehreWiki
Um Schülerinnen und Schüler bei ihrem Berufsfindungsprozess zu unterstützen, ist es wichtig ihnen bestimmte Informationen über Berufe und Berufsfelder näher zu bringen. Mit Hilfe dieser Informationen können sie die verschiedenen Möglichkeiten für den Einstieg in die Berufswelt kennen lernen und die Anforderungen der Arbeitswelt mit ihren Neigungen, Wünschen und Zielen abgleichen.
Inhaltsverzeichnis |
Der Beruf
Konstruktionsmechaniker/- innen stellen unter anderem Bauteile, Baugruppen, Metallkonstruktionen, Aufzüge, Schiffe, Geländer, Tore, Treppen, Abdeckungen, Verkleidungen, Behälter, Rohre, Aggregate und Karosserien her und montieren sowie demontieren diese. Sie warten Anlagen, Maschinen und Werkzeuge und führen gegebenenfalls Ausbesserungsarbeiten durch.
Konstruktionsmechaniker/- innen arbeiten überall dort, wo größere Konstruktionen aus Metall hergestellt und montiert werden, also in den verschiedensten Bereichen der Industrie, wie z.B.
- im Metallbau
- im Stahlbau
- in der Feinblechtechnik
- in der Schweißtechnik
- in der Ausrüstungstechnik
- im Maschinenbau
- im Schiffsbau
Anforderungen
Da oft komplexe Arbeitsaufträge durchgeführt werden, arbeiten Konstruktionsmechaniker/- innen meist im Team. Neben den Produktionsstätten, wo die Konstruktionen geplant und hergestellt werden, arbeiten sie oft auch im Freien und montieren die erzeugten Teile vor Ort. In einigen Bereichen, wie insbesondere im Fahrzeugbau und im Schiffbau wird oft in Wechselschichten und auch in Nachtschichten gearbeitet. Konstruktionsmechaniker/- innen sollten stressresistent sein, da es häufig zu Termindruck kommen kann. Auch besteht eine gewisse Unfallgefahr, die es mit der Einhaltung von Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsbestimmungen zu minimieren gilt.
Die Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 ½ Jahre und ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz. Sie erfolgt in der Regel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. Es ist keine bestimmte Vorbildung nötig. Viele Betrieb erwarten aber zumindest einen Hauptschulabschluss, einige auch einen Realschulabschluss. Die Ausbildungsvergütung ist von Betrieb zu Betrieb und von Region zu Region unterschiedlich hoch, sollte sich aber an den Tarifverträgen der Branche, in der die Ausbildung stattfindet richten und mit fortlaufender Ausbildung ansteigen.
Ausbildungsinhalte
- Aufbau und Organisation eines Ausbildungsbetriebes
- Arbeits- und Tarifrecht
- Arbeitssicherheit, Umweltschutz
- Anwendung und Erstellung von technischen Unterlagen
- Zuordnung und Handhabung von Werk- und Hilfsstoffen
- Planung und Steuerung von Arbeits- und Bewegungsabläufen
- Ausrichten und Spannen von Werkzeugen und Werkstücken
- Warten von Betriebsmitteln
- Prüfen, Anreißen und Kennzeichnen
- Manuelles und maschinelles Spanen
- Trennen, Umformen, Fügen
- Anschlagen, Sichern und Transportieren
Ausbildungsvergütung
Die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung pro Monat betrug im Jahre 2005
- In den alte Bundesländern:
- 1. Ausbildungsjahr: € 692
- 2. Ausbildungsjahr: € 732
- 3. Ausbildungsjahr: € 787
- 4. Ausbildungsjahr: € 837
- In den neuen Bundesländern:
- 1. Ausbildungsjahr: € 663
- 2. Ausbildungsjahr: € 710
- 3. Ausbildungsjahr: € 765
- 4. Ausbildungsjahr: € 804
Quellen
- ↑ http://www.bibb.de/de/ausbildungsprofil_18323.htm
- ↑ http://www.hk24.de/produktmarken/aus_und_weiterbildung/ausbildungsberatung/ausbildungsberufsbilder_und_ansprechpartner/metallverarbeitung_metalltechnik/Konstruktionsmechaniker.jsp
- ↑ http://www.bmwi.de/BMWi/Navigation/Ausbildung-und-Beruf/ausbildungsberufe,did=68524.html?page=1
- ↑ http://infobub.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=29049
- ↑ http://www.berufe-portal.de/metall-berufe/berufsbeschreibungen/konstruktionsmechanikerin/
Kategorien: Beruf | Technik | Berufsbild

