Berufsbild Augenoptiker

Aus ArbeitslehreWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Berufsfeld Augenoptiker

Einführung

Der Beruf des Augenoptikers spezialisiert sich auf das Anfertigen und das Anpassen von Brillengläsern und das Einsetzen der Brillengläser in Brillenfassungen. Die Anfertigung von Brillengläsern erfolgt entweder nach eigenen Überprüfungen oder nach Verordnung des Augenarztes. Sicheres Bedienen optischer Geräte in der Werkstatt, spezielles physikalisches Wissen gehören ebenso zum Alltag wie die persönlich,freundliche Beratung im Verkaufsraum.[1] Die Ausbildung zum Augenoptiker greift Themengebiete auf, die den Anspruch des handwerklichen Dienstleistungsberufs des Augenoptikers gerecht werden. Dazu zählen beispielsweise die Gebiete Beraten von Kunden, Kontaktlinsen, vergrößernde Sehhilfen, Verkauf von Waren und Dienstleistungen, Verwaltung, betriebliches Rechnungswissen. Die Vermittlung von den fachlichen Kenntnissen soll praxisnah und handlungsorientiert gestaltet werden.

Voraussetzungen

Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur, Spaß am Umgang mit Menschen, am Beraten, Verkaufen und Gestalten. Volle Konzentration auf genaues Arbeiten und Interesse bezüglich aktueller Mode sind unabdingbar.


Ausbildungsdauer

Die Ausbildung dauert 3 Jahre (36 Monate).


Vergütung

  • 1. Ausbildungsjahr: ca 332,34 Euro
  • 2. Ausbildungsjahr: ca 383,47 Euro
  • 3. Ausbildungsjahr: ca 485,73 Euro


Ausbildungsinhalte

Die folgenden Ausbildungsinhalte werden in den drei Jahren gelehrt:

  • • Berufsbildung,
  • • Aufbau und Organisation des Ausbildungsbetriebes,
  • • Arbeits- und Tarifrecht,
  • • Arbeitsschutz,
  • • Arbeitssicherheit, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung,
  • • Planen, Steuern und Kontrollieren von Arbeitsabläufen;
  • • Beurteilen derArbeitsergebnisse,
  • • Anfertigen und Anwenden technischer Unterlagen,
  • • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Maschinen und technischen Einrichtungen,
  • • Beurteilen und Einsetzen von Werkstoffen,
  • • Messen und Prüfen,
  • • manuelles Trennen und Umformen,
  • • maschinelles Spanen,
  • • Fügen,
  • • Bearbeiten von Brillengläsern,
  • • Einfassen von Brillengläsern,
  • • Modifizieren und Instandsetzen von Brillen,
  • • Beurteilen der optischen Eigenschaften und Wirkungen von Sehhilfen:
  • - Brillengläser,
  • - Kontaktlinsen,
  • - vergrößernde Sehhilfen
  • • Erklären und Darstellen der Anatomie,Physiologie und Optik des Auges,
  • • optische und anatomische Brillenanpassung,
  • • Beraten von Kunden,
  • • Verkauf von Waren und Dienstleistungen:
  • - Verkaufsvorbereitung,
  • - Verkauf,
  • - Warenbeschaffung und Warenlagerung
  • • Durchführen von Verwaltungsarbeiten,
  • • Durchführen des betrieblichen Rechnungswesens.

Gesellschaftliche Relevanz des Berufsfeldes

Der Beruf des Augenoptikers schafft durch Optimierung von Fassungen und Gläsern, sowie den Verkauf von Kontaktlinsen optimalere Umstände für weitere Berufsfelder. So kann beispielsweise durch den Einsatz von Kontaktlinsen für Sportler oder Handwerker ohne das vermindertes Sehvermögen die Flexibilität gewährleistet bleiben.



Quellen

  • Auszug aus der Schriftenreihe zur Augenoptik Band 8 des ZVA
  • Augenoptiker Innung Berlin

Lehrende Statements der Lehrenden, Experten und Expertinnen zur Qualität:


  • --Kristina Köhnlein: Dieser Artikel ist ok. Verbesserungsmöglickeiten: Verlinkungen, Zitation und Ausführlichkeit.
Persönliche Werkzeuge