Berufsbild
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Definition
Der Begriff Berufsbild wird sowohl in der Fachliteratur als auch im Alltagsgebrauch synonym mit Beruf verwandt.
Unter einem Beruf (Berufsbild) versteht man das Muster spezialisierter Tätigkeiten eines Menschen, die als Basis für kontinuierliche Vervorgungs-und Erwerbschancen dienen.[1]
Die Hauptaufgabe eines Berufes besteht in der materiellen Bedürfnisbefriedigung des Einzelnen.Wobei das Bild eines Berufes durch die gesellschaftlich gewachsenen Muster und durch die Vorstellungen des Berufsausübenden, von der Art und von dem Umfang seiner Erwerbsarbeits, geprägt wird. [2]
Ursprung des Berufsbildes
Mit Hinblick auf die Funktion des Berufes als Versorgungschance sind die Wurzeln des Berufs in der Jungsteinzeit zu finden. Er bildete sich aufgrund von Arbeitsteilung und Spezialisierung heraus.So wurden diejenigen mit der Aufgabe der Versorgung betraut, die duch ihre Fähigkeiten oder schon erworbenen Kenntnisse besonders geeignet waren. Das Beispiel des Ausbildungsberuf Revierjäger/in ist direkt auf die Anfänge der Versorgung durch "Jäger" und "Sammler" vor ca. 10.000 Jahren zurückzuführen.
Seit dem Mittelalter wurde das Berufsbild im mitteleuropäischen Raum durch Gebote und Ordnungen im Zunftswesen geregelt. Arbeitstechniken und Werkzeuge waren unmittelbar mit einer Zunft verbunden. [3] [4]
Dimensionen des Berufsbildes
Häufig werden Berufsbilder mit einer gesellschaftlichen Wertschätzung oder einem Image besetzt. Der Soziale Status eines Berufes ist eng mit der Tätigkeit (Qualifikation oder Sozialkompetenz) bzw. mit der Entlohnung verbunden.[5] Die Merkmale die typisch für ein Berufsbild sind können sich auch in der Namensgebung niederschlagen.
Beispiele:
- Kranführer = auf ein Arbeitsmittel bezogen
- Ingenieur = Inhaber eines Zertifikats
- Bäcker = auf die Aufgabe bezogene Bezeichnung
Exemplarische Beispiele für Berufsbilder
Berufsbild Schneidewerkzeugmechaniker / in
Frauen- und Männerberufe
Und es gibt sie doch; die klassischen Berufe, die durch das Geschlecht bestimmt werden. Auch in Zeiten in denen durch die Emanzipation der Frau viele Arbeitsbereiche kein Tabu mehr darstellen, sind weibliche Arbeitnehmer in "Männerdomänen" nur gering vertreten. Das Projekt "Berufe haben (k)ein Geschlecht" zeigte in einer Wanderausstellung Jungendlichen beiderlei Geschlechts, Möglichkeiten der Berufs- und Lebensplanung jenseits der Geschlechterrollen in Bezug zu Berufsbildern auf. [7]
Freie Berufe
"Die Freien Berufe unterteilen sich in vier Gruppen: Heilkundler wie etwa Ärzte, Zahnmediziner und Apotheker; rechts-, wirtschafts- und steuerberatende Freiberufler; Techniker wie beispielsweise Architekten und Ingenieure und schließlich die Angehörigen der Freien Kulturberufe. Neben diesen "klassischen" Professionen kann aber auch ein Hafenlotse Freiberufler sein, eine Dolmetscherin oder ein Tanzlehrer." [8]
Quellenverzeichnis
- ↑ Brockhaus die Enzyklopädie 20. Auflage 1996 Bd. 3, S. 189, Leipzig, Mannheim
- ↑ Handbuch zur Berufswahlvorbereitung Ausgabe 1992 Bundesanstalt für Arbeit Mannheim S. 258
- ↑ http://www.kazees.de/mittelalter/zunft.html(Stand:23.07.2009)
- ↑ Die Geschichte des Handwerks,Peter Albrecht, Horst Wolniak, Fränkisch-Crumbach : Ed. XXL, 2004
- ↑ http://www.ifd-allensbach.de/news/prd_0802.html(Stand:23.07.2009)
- ↑ Handbuch zur Berufswahlvorbereitung, Ausgabe 1992, Bundesanstalt für Arbeit, Mannheim, S. 258
- ↑ http://www.berufe-haben-kein-geschlecht.de/(Stand 23.07.2009)
- ↑ http://www.freie-berufe.de/Berufsgruppen.214.0.html(Stand 23.07.2009)
Lehrende Statements der Lehrenden, Experten und Expertinnen zur Qualität:
- Benutzer:Root i. A. Kristina Köhnlein, 11.8.2009: Der Artikel ist gut, verbessert werden könnte die Verknüpfung mit dem Kernbereich der Arbeitslehre und der Einleitungssatz


