Bürgerstiftung

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Bürgerstiftung Die Bürgerstiftung ist eine Form der gesellschaftlichen Selbstorganisation von Bürger für Bürger. Bürgerstiftungen sind Stiftungen, die sich fördernd und operativ für das lokale Gemeinwohl einsetzen.

Eine Bürgerstiftung ist politisch und wirtschaftlich unabhängig und finanziert sich selbst. Sie gründet und finanziert Projekte, die zum Beispiel zur Gewaltprävention, zur Altenpflege oder zum Naturschutz beitragen.

Der Gründergedanke, also der Sinn und Zweck und die Verwendung des Geldes werden festgelegt und können, selbst über den Tod des Gründers hinaus, nicht verändert werden. Eine Stiftung ist so zu sagen eine verselbstständigte Vermögensmasse. Das Existenzkapital, also das Gründungskapital muss lebenslang erhalten bleiben und nur mit den Erträgen der Stiftung darf gewirtschaftet werden, d.h. um ihre Projekte finanzieren zu finanzieren, darf nur bereits erwirtschaftetes Geld verwendet werden. Eine Stiftung kann nicht rückgängig gemacht werden, der Gründer hat nach der Gründung keinerlei persönliche Rechte mehr auf sein Geld und kann dieses nicht zurückziehen.

Die Bürgerstiftung bietet den Bürgern die Möglichkeit sich gemeinnützig zu engagieren. Auch kleine finanzielle Beiträge können so gesammelt werden und später gebündelt gemeinnützig angewendet werden.


Quellen:

Persönliche Werkzeuge